Entlassung aus dem Krankenhaus

Anne/ Juni 5, 2014/ Aus dem Leben/ 0Kommentare

Ein Hick-Hack!
Da war der Tag zuvor eigentlich noch leichter.
Meine Mutter traf zur vereinbarten Zeit ein. Man erwartet ja, dass man dann nur seine Sachen zusammen rafft und gehen kann. Pusteblume!
Die Schwestern hielten einen noch etwas hin. Man musste erst das Kind noch mal wiegen. Natürlich machte ich das als frischgebackene Mutter erst mal falsch. Ich hatte bei vielen Sachen, die mir gesagt wurden, aus Müdigkeit auf Durchzug gestellt. Aber das ließ sich dennoch recht schnell bewerkstelligen. Er hatte sein Geburtsgewicht zwar nicht wieder erreicht, aber er lag zumindest innerhalb des 10%-Bereichs (d.h. er wurde mit 3.150g geboren und sein derzeitiges Gewicht hatte keine größere Differenz als 10% dazu). Er wog, glaube ich, 2.960g. Aber genau weiß ich es nicht mehr. Die Sachen, die er im Krankenhaus trug mussten wir natürlich da lassen. Dabei fand ich die Schühchen so toll und hätte sie am liebsten mitgenommen. Im Nachhinein war ich blöd, dass ich es nicht gemacht habe. Zur Entlassung zogen wir unsere mitgebrachten Sachen an. Jüpchen, Frottee-Shirt, Frottee-Strampler, Socken, Erstlingsmütze (viel zu groß für den kleinen Kopf) und Jacke. Es waren 25 Grad Celsius Außenthemperatur. Das arme Kind packten wir zu allem Überfluß noch in einen Maxi-Cosi-Fußsack. Er war arg eingepackt und konnte sich nicht bewegen. Das Personal des St. Elisabeth interessierte das überhaupt nicht. Eine Mama weniger zu betreuen! Etwas mehr Ruhe! Nachdem wir ewig nicht gehen durften – ohne das uns ein Grund genannt wurde –  interessierte sich plötzlich niemand mehr für uns.
Also gingen wir mit unserem eingepackten Baby nach Hause.
Ein Tipp für euch: Auch wenn man Neugeborene Babys warm einpacken soll. Zieht eurem bitte nicht so viel an wie ich es tat. Zu Hause zog ich ihn sofort die Jacke sowie die Mütze aus und wir legten nur eine leichte Decke über ihn. Das reichte vollkommen!

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Über Anne

Teilzeit-Alleinerziehend, Teilzeit-arbeitend, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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