#Wolke7 – Das ist unsere Zusammenfassung zum Projekt mit dem Wolke7-Journal

Anne/ April 4, 2019/ Aus dem Leben/ 0Kommentare

Ein Punkt meiner Bucket List war es ja, meinem Mann klar zu machen, was er an mir hat. Dafür zog das Buch „Zurück auf Wolke 7“ in zweifacher Ausführung bei uns ein.
Fassen wir doch mal zusammen, wie sich die 12 Wochen – Selfmade -Therapie auf uns ausgewirkt hat.

Das ist das Journal „Zurück auf Wolke 7“

Das Journal ist so aufgebaut, dass es mindestens einen der Partner ganze 12 Wochen täglich begleitet. Am Anfang und am Ende wird das wesentlich abgegrenzt. Ansonsten wird Morgens und Abends mit einem Zeitaufwand von maximal 5 Minuten der Tag geplant bzw. rückblickend betrachtet.
Ziel ist es, sich seiner Partnerschaft nachhaltig wieder bewusst zu werden.
-> Hier könnt ihr mehr zum Inhalt erfahren
Leipziger Mama - Bucket List 2019 - Was plane ich dieses Jahr zu schaffen? - Zurück auf Wolke sieben

12 Wochen auf Wolke 7

Meine Erwartung war, dass meinem Mann wieder deutlicher bewusst wird, was er denn an mir hat. Aber auch, dass ich ihm nicht immer alles sofort übel nehme, wenn er mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten ist.

Was soll ich sagen?

Die Erwartung wurde noch nicht ganz und gar erfüllt. Aber wir befinden uns auf einen guten Weg. Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass es so ist.
Durch das Journal und das konsequente, tägliche Reflektieren unserer Beziehung ist uns bewusster geworden, was wir jeden Tag für unseren Partner tun. Sei es ein Lieblingsessen, ein liebevolles guten Morgen oder ein schönes Telefonat am Tag. Es sind die kleinen Dinge, die tägliche Aufmerksamkeit, das Erkennen, dass wir in einer Partnerschaft sind. Keine Einzelkämpfer.

Das Journal in einer Fernbeziehung

Für uns war es schwer, das Journal umzusetzen. Anfangs war mein Mann noch Heimschläfer und wir sahen uns täglich. Also kein Problem, morgens und abends was zu notieren und dem Partner eine Freude zu bereiten.
Doch ab Mitte Januar war er nur noch am Wochenende da. Wie kann man da etwas schönes machen? Gar nicht so leicht. Für beide Seiten. Doch wir entdeckten so, wie viel schon einfach die Erreichbarkeit und gegenseitige Aufmerksamkeit für Probleme ausmachen kann.
Whatsapp wurde tatsächlich zu einem wichtigen Faktor. Aber auch das Bewusstsein, was wir in so mancher Phase aneinander haben.

Mein Fazit zum Journal

Es ist ein Auftakt. Ein Weg, um zu zeigen wie es gehen kann. Wie man den ersten Schritt macht. Doch wie es danach weiter geht, hängt ganz von einem selbst ab.
Wobei gerade diese 12 Wochen, in denen man immer wieder über seine Partnerschaft nachdenkt – und das nicht nur ein Mal am Tag! – eine Menge ausmachen. Man trainiert sich etwas unschätzbar wertvolles an. Etwas, was man vorher einfach aus den Augen verloren hat. Dieses Bewusstsein für seinen Partner.
Natürlich hat mein Mann keine 180 Grad-Wendung hingelegt. Aber ich habe dennoch den Eindruck, dass ihm bewusster wird was ich daheim alles leiste. Er hat volles Vertrauen darin, dass ich bezüglich unseres Sohnes, der Wohnung und vielleicht auch der Steuererklärung die richtigen Entscheidungen treffe. Wird es mal eine größere Entscheidung, treffen wir sie natürlich gemeinsam. Aber er gibt mir das Gefühl, dass er hinter mir steht. Eben, dass ich nicht allein bin.
Ich dagegen habe gelernt, dass mein Mann aus meinem Schweigen heraus nicht erkennen kann, was nicht stimmt. D.h., ich lerne gerade konsequent den Mund auf zu machen. Auch für mich ein harter Prozess. Vor allem, den richtige Ton zu treffen. Doch es hilft. Es vermeidet Frust und stärkt unsere Beziehung. Wir wissen immer woran wir sind.
Von uns gibt es also eine klare Kaufempfehlung für „Zurück auf Wolke Sieben“ *

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Über Anne

Teilzeit-Alleinerziehend, Teilzeit-arbeitend, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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