Nun ist ein weiteres Kind aus der Verwandtschaft im Club der Schulgänger. Happy ist er nicht, aber sinnvoll ist es auf jeden Fall.
Bei seinem großen Bruder reichte noch eine einfache Zuckertüte mit Süßkram und dem neuen Switch-Kirby-Spiel. Dieses Mal musste ich aber kreativer werden. Denn der Kleine hat sich vom Großen die Pokemonkartensucht abgeschaut. Für uns nichts neues, aber davon muss ich ein anderes Mal berichten.
Zuckertüte aus Pokemonkarten
Eigentlich sah mein Plan vor, die Zuckertüte nur aus den Packs zu basteln. Dafür sammelte ich bei diversen Händlern über Wochen unterschiedliche Generationen der Boosterpacks. Doch für eine gute Zuckertüte hätte ich die Packs und damit die Karten biegen müssen. Das wäre ein Unding!
Also im Bastelgeschäft eine Pappbasis für eine Zuckertüte sowie den Tüll für oben drauf beschafft und bei einem Pokemonkarten-Entpackungs-Marathon die Folien gesammelt. D.h., unsere Zuckertüte ist einfach mit den diversen Folien beklebt. Am oberen Rand und zum Fixieren des Tülls noch viele, viele Pokemonaufkleber und die fürs Schulkind gesammelten Packs dann in die Tüte statt daran. Das eindrehen der beklebten Pappe mit all den Folien der Packs war eine Herausforderung, aber sie ist gelungen. Anschließend kam noch eine Geschenkfolie ringsum. Zum fixieren und sichern 😉 Füllen, Schleifchen und fertig zum Überreichen.
Laut Plan sollten wir die Geldbörse passend zum Ranzen schenken. Letztendlich war die Zuckertüte, die Packs und der Flecktarnrelaxo (da kommt noch ein Post) noch beliebter. Kaum überreicht, musste die Zuckertüte geöffnet werden und das Schulkind präsentierte die nächsten Stunden jedem stolz sein Relaxo. Die Tüte selbst hat sich der große Bruder eingeheimst und in seinem Zimmer aufgehängt. Bisher habe ich noch kein Feedback, ob gute Karten in den Packs waren. Aber letztendlich haben wir eine große Freude bereitet und das wärmt mein Herz enorm.