Die Idee für diesen Beitrag geistert schon eine Weile bei mir rum. Aber bisher habe ich mir einfach keine Zeit genommen darüber zu schreiben. Da uns die Wanderlust immer wieder packt sind sie ein schöner Blick zurück und auch auf unsere Ziele für die Zukunft.
Anlass genug, endlich mal darüber etwas zu tippen.
Travelbug ist wohl nur dem Geocacher ein Begriff
Sie kommen in unterschiedlichen Formen daher. Gemeinsam haben sie in der Regel einen kleinen Code, den man auf der offiziellen Geocaching-Website eingeben kann. Der Code dient der Identifizierung und auch der Möglichkeit diesem „Tavelbug“ einen neuen Status zu verpassen.
Einige gehen auf Reisen und haben einen gezielten Auftrag. Wie zum Beispiel nach Hause zu kommen. Wie unser 2016 in Schottland ausgesetzter Travelbug, der noch immer seinen Heimweg zu finden versucht.
Andere dagegen bleiben bei ihrem Besitzer und dienen mitunter dem Nachverfolgen welche Strecke man beim Geocaching schon zurückgelegt hat. Auch einen solchen haben wir.
Und mit etwas Pech, gehen die kleinen Dinger auf dem Weg verloren.
Wie sehen die Dinger überhaupt aus?
Sehr, sehr unterschiedlich. In der Regel sind es Anhänger, die an solche Army-Kennungsmarken erinnern. Doch auch Münzen, Stempel und Aufkleber sind im Umlauf.
Nun aber endlich zu unseren Travelbugs
Wir haben gerade mal 5 Travelbugs. Mehr als genug, wenn ihr mich fragt 😉 Leider ging unser Donald schon vor langem verloren. Wir setzten Ihn bei einem Event aus.
Home Sweet Home reist seit Juli 2016 herum. Irgendwie kam er seit Juni letzten Jahres nicht mehr weiter. Vielleicht sollte ich mal Metmieze94 anschreiben 🙁
Die anderen drei bleiben irgendwie immer bei uns. Turbo ist mein Auto, Kleiner Drache Raphael reist nahezu seit Beginn mit uns und wird möglichst bei jedem Cache mitgeloggt. Und Raphael ist ein Ableger des kleinen Drachen. Er reist ebenfalls mit uns und wird nur bei bestimmten Caches geloggt.
Ich freue mich tatsächlich am meisten, wenn jemand mein Auto entdeckt und mir eine kleine Notiz hinterlässt. Verrückt, was da alles für Standorte genannt werden 😀
Warum wir gern Travelbugs einsammeln und loggen
Für meinen Zwerg ist es eine regelrechte Jagd. Durch die Geocaching-App können wir sehen, ob in den Dosen ein Bug drin ist bzw. drin sein müsste. Ist einer drin, ist er noch mehr motiviert die Dose zu finden. Dann wird der Travelbug stolz eine Weile mitgenommen, aber möglichst zeitnah wieder in einer passenden Geocaching-Dose ausgesetzt.
Letztendlich ist es ein Spaß. Es kann ein teurer Spaß sein, wenn die kleinen Bugs immer wieder verloren gehen. Und es ist zu einem gewissen Grad auch mit Verantwortung verbunden. Immerhin hat da jemand mit einer bestimmten Absicht etwas ausgesetzt für das er Geld ausgegeben hat.
Ich hoffe, dass ich „Home Sweet Home“ mal wieder sehe. Ansonsten ist es derzeit einfach schön einen Blick auf die Strecke von „Kleiner Drache Raphael“ zu werfen und ich Erinnerungen zu tollen, kleinen Wanderungen und nervenzerreißenden Suchen zu denken.