„Sommermode nähen ohne Schnittmuster“ von Clémentine Lubin | Rezension

Anne/ August 17, 2018/ DIY, Leseecke/ 0Kommentare

Dass ich gerne nähe, muss ich euch ja nicht erst sagen. Das seht ihr auch so an meinen regelmässigen Posts rund um meine Werke. Mal erfolgreich, mal misslungen. Ich zeige euch eben alles davon.
Heute möchte ich euch ein Buch zeigen, welches mir in die Hände gerutscht ist. Ich hasse es ja tierisch Schnittmuster zu kleben und dachte mir, ich versuche es mit diesem Buch mal ohne das Basteln mit Papier.

Über „Sommermode nähen ohne Schnittmuster“ von Clémentine Lubin

>Attraktiv, schnell, einfach<

Ganz ohne Schnittmuster und mit einer einfachen Anleitung unterstützt „Sommermode nähen ohne Schnittmuster“ bei dem Einstieg ins Nähen.
17 Modelle für Kleider, Rücke, Oberteile und Taschen können ohne komplizierte Schnittmuster nachgearbeitet werden. Die Schnitte sind schlicht, aber wirkungsvoll und in drei Doppelgrößen von 36 bis 44 angegeben. Eine kleine Einführung in die Kunst des Schneiderns mit den optimalen Materialien, Ausstattung sowie wichtigen Begriffen rundet das Buch ab.
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Meine Meinung zu „Sommermode nähen ohne Schnittmuster“ von Clémentine Lubin

Ich muss gestehen, dass es mir schwer fiel mich für einen der Schnitte aus dem Buch zu entscheiden. Ursprünglich hatte mich der Rock vom Cover angesprochen und ich wollte ihn eigentlich auch anfertigen. Als ich dann aber entdeckte wie dieser wirklich umgesetzt werden sollte, ließ ich die Idee schnell fallen und werde ihn nun auch nicht mehr nähen. Denn im Grunde handelt es sich hier um einen Wickelrock und ich finde die Überlappung fiel zu gering, um mich damit auch an der Öffentlichkeit wohl zu fühlen.
Letztendlich nähte ich genau zwei der Schnitte. Eines davon möchte ich euch mit den Bildern hier zeigen. Es handelt sich dabei um eine ärmellose Jacke, die tatsächlich nur zwei Nähte benötigt und aus einem Rechteck gefertigt wird. Diesen Schnitt mochte ich vorher schon, da man hier sehr gut Ikea-Decken verwenden kann. Ich habe eine ähnliche mal vor Jahren bekauft und gern im Winter im Büro bei extrem kalten Tagen übergeworfen. Mein Chef hat es gehasst, ich habe es geliebt.
Der andere Schnitt ist eine Tunika in T-Form, die meiner Tunika mit dem Schnitt PAPILLON.kleid sehr ähnlich sieht. Aber es sitzt bei weitem nicht so gut. Ich nähte gemäß der Angaben und einfach weil ich befürchtete, dass es zu eng werden könnte, eine Nummer größer. Also eine 40-42. Und wisst ihr was? Die Tunika sitzt auf der Hüfte sehr eng und unangenehm. Dabei habe ich eigentlich eine 38 (ok – mit dem Bierbäuchlein vielleicht auch eine 40), aber dann sollte es doch wie auf den Bildern der Autorin locker fallen.
Für mich ist dieses Buch leider ein Reinfall. Mir gefallen die Schnitt nicht, die Kleidung sitzt allenfalls bei den OneSize so wie es sein sollte und auch die Anleitungen finde ich zum Teil für Anfänger zu oberflächlich. Überlegt euch die Anschaffung also gut und greift vielleicht lieber zu Schnittmustern mit Kleben oder fertigen Papierschnittmustern. Attraktiv ist wohl eine Ansichtssache.
Kleine Anmerkung am Rande: Ich trage hier auf den Bildern unter der Jacke das PAPILLON.kleid mit dem Stoff aus der Happy.Bag und mit Flügeln. Gerade an heißen Tagen schnappe ich mir gern dieses Kleid 😀

Über die Autorin Clémentine Lubin

Clémentine Lubin hat sich als Designerin vor allem dem Nähen gewidmet. Seit 10 Jahren arbeitet sie für verschiedene Kreativzeitschriften und hat einige Bücher zum Thema Nähen veröffentlich.

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Über Anne

Teilzeit-Alleinerziehend, Teilzeit-arbeitend, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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