„Mit kaltem Kalkül“ von Michael Tsokos

"Mit kaltem Kalkül" von Michael Tsokos

„Mit kaltem Kalkül“ von Michael Tsokos

Ich lerne es einfach nicht. Bei Tsokos sollte man wirklich immer den ersten Band der Reihe lesen und nicht einfach mittendrin einsteigen.

Über „Mit kaltem Kalkül“ von Michael Tsokos

Die Spezialeinheit „Extremdelikte“ um Dr. Sabine Yao untersucht auch diesmal wieder ungewöhnliche Todesfälle: Zwei in schwarze Samtkleider gehüllte und bizarr entstellte Tote, die im Wald an einem Gestell hängen, geben ebenso Rätsel auf wie ein Tatort in einer Bauwagensiedlung, wo ein Toter zwischen Kinderspielzeug, fetischartigen Utensilien und Perücken liegt.

Noch weiß keiner der Ermittler, dass der jordanische Ex-Geheimdienstler Khalaf unter Hochdruck nach dem verschwundenen achtjährigen Yasser sucht. Ihm vertrauen die Bewohner der Neuköllner High-Deck-Siedlung mehr als der Polizei. Khalaf findet heraus, dass Yasser nicht das erste verschwundene Kind aus der Siedlung ist – und dass hinter diesem Fall etwas Grauenvolles steckt.

Als eine Kinderleiche gefunden wird, beginnt Sabine Yao zu erkennen, dass fernab der sichtbaren Berliner Strukturen eine urbane Schattengesellschaft existiert, die einen Blick hinter die Kulissen kaum verzeiht. Ermittlerin Monica Monti jedoch, Leiterin der vierten Mordkommission des Berliner LKA, schert es weder, was die Vernunft vorgibt, noch, was alle anderen denken. Sie folgt ihrem Instinkt …

Meine Meinung zu „Mit kaltem Kalkül“ von Michael Tsokos

Tsokos ist ein Autor, der dank seiner Tätigkeit in der Rechtsmedizin, sehr detailreich beschreiben kann. Das kann positiv sein, aber beim Leser auch Ekel wecken. Da ist in diesem Band vor allem die Stelle mit dem Eiterstrahl zu erwähnen. Da ich noch nicht so viele Bände von Tsokos gelesen habe, was vor allem an den zu detaillierten Beschreibungen liegt, war mir Dr. Sabine Yao so gar kein Begriff. Mit dieser Rechtsmedizinerin startete eine ganz neue Reihe. Dennoch bekam der mir schon bekannte Dr. Herzfeld bekam auch seinen Raum, aber irgendwie erschien das fast wie ein Lückenfüller bzw. um dem Buch mehr Inhalt zu geben.

Die Anfangs 3 vorhandenen Handlungsstränge und damit verbundenen Todesfälle waren recht verworren. Da musste viel entknotet werden, was zum Teil auch etwas langatmig war und nicht wirklich der Haupthandlung beitrug.

Es war gute, interessante Unterhaltung. Aber mir zum Teil leider zu verworren und detailreich.

Bewertung: 4 von 5 Sternen
ISBN: 9783426528723
Verlag: Knaur
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Teilzeit-Alleinerziehend, Teilzeit-arbeitend, manchmal überfordert, Mama eines zuckersüßen Buben, Soldatenfrau, ein wenig verrückt und mit ganz viel Herz ausgestattet.

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